1 von 2
1
Über Säkularisation und Blasphemie
Geschrieben: 30 Januar 2010 06:22 PM   [ Ignorieren ]
Newbie
Total Beiträge  34
Beigetreten  2009-02-21

Ich grüße euch herzlich.
Dann stoße ich mal die erste kontroverse Diskussion über die Eigenheiten menschlichen Vernunftsverständnisses an. Zu Beginn will ich gleich anmerken, dass ich niemanden in seiner Denkweise weder angreifen, noch diffamieren möchte.

Eigentlich habe ich es - sei es aus der Vernunft, wie sie im Alter wohl heranreifen soll - mittlerweile vermieden mich in religiöse Debatten einzumischen, da der Wunsch beider Seiten den Diskussionsgegner von seiner Meinung zu überzeugen, bezüglich einer solch verwurzelten Thematik eigentlich unerfüllbar bleibt. Dennoch bin ich während meiner harten Arbeit über diesen wundervollen Blogeintrag gestoßen:
Astrodictium-Simplex

(Für uneingeweihte hier der Verweiß auf den Ursprung der Bewegung:
Fliegendes Spaghettimonster)

Interessanter als den Artikel finde ich die darunter befindliche Diskussion. Ebenso amüsant wie erschreckend. Auf diesem Wege habe ich mir überlegt, mit wem man in aufrichtigem Diskurs über seine Auffassungen reden könnte: Kurzum das BA-Forum eignet sich meines Erachtens nach ideal dazu.

Ich versuche euch mal meine Perspektive zum Thema Religionen und der Mensch zu erläutern (und verzeiht mir, wenn ich manch philosophischen Gedanken mit einbaue wink ):

Des Menschen wertvollstes Gut ist gleichzeitig sein schlimmer Albtraum: Seine Fähigkeit des komplexen Denkens. Die, im verlaufe von Jahrmillionen mit voranschreitender Selektion und Mutation entwickelte Intelligenz des heutigen Homo Sapiens Sapiens brachte unweigerlich die Gier nach Verständnis und Hintergrundwissen mit sich. Tatsächlich handelt es sich um einen Urinstinkt des Menschen, alles zu hinterfragen - Am Besten zu veranschaulichen in den Handlungen kleiner Kinder: Nicht Zerstörungswille ist der Grund für das Auseinandernehmen von Mutters Fotoapparat, sondern die Suche nach dem Grund, nach der Funktion. Mit einher geht, neben dem unbändigen Drang nach Wissen der unbändige Zwang, Nichtwissen nicht hinnehmen zu wollen. Einem voranschreitenden Geist ist das Aufgeben ein Frevel. Doch was tut ein komplexer Denkmechanismus in solch einer Situation der Unfähigkeit etwas erklären zu können? Er entwickelt Theorien - die solange Bestand halten, bis deren Ursache empirisch erklärt werden konnte. Erste Gottheiten und Fabeln, die in manchen Völker- oder Kulturkreisen bis heute präsent sind, entwickelten sich aus Naturphänomenen. Aufgelöst und entmystifiziert nur in entwickelten Regionen der Erde aufgrund wissenschaftlichen Fortschritts. Dass jeder Mensch in sich exakt diesen Zwang nach Wissen und je nach Geistesstand diesen unwillkürlichen Pfad zu irgendeiner Religion trägt, äußert sich in der Tatsache, dass sich in jeder Kultur, unabhängig und getrennt von anderen Kulturen, eigene Religionen und damit verbundene Verhaltensmuster entwickelt haben.
Die einzige Basis der abrahamschen Religionen ist die unerforschte Ungewissheit des Todes. Und auch hier spiegelt sich das nicht hinnehmen wollen als ein Zwang der Menschen wieder. Es wird abermals ein Gott erzeugt, dessen damit verbundene Mythen über Jahrtausende immer weitere Wogen schlagen. Bizarr ist die Entwicklung eines religiösen Fanatismus aus diesen Denkweisen heraus. Das Verhalten und die Reaktionen tiefreligiöser Menschen auf fremde Handlungen, die das eigene Verständnis und Weltbild (vielleicht sogar auf erschreckend plausible Weise) infrage stellen, ruft eine innere Panik in diesen Menschen hervor. Sucht man nach einem ähnlichen Verhaltensmuster, so trifft man sehr schnell auf das Krankheitsbild der Zwangsneurose. In beiden Fällen wird der Betroffene von einem inneren Drang – teilweise aus dem Unterbewusstsein heraus – zu Handlungen gezwungen.
Zitat Wikipedia:
„Zwanghaft gegen oder ohne den Willen ausgeführte Handlungen. Beim Versuch, die Handlungen zu unterlassen, treten massive innere Anspannung und Angst auf.“ (Deister, 2001, S. 127f)

Rationale Argumente, die diesem Zwangsdenken entgegenwirken, verursachen bei einem tiefenpsychologisch eingefahrenen, religiösen Menschen Ängste bis hin zu Panik.

Ich für meinen Teil betrachte offene Fragen der Menschheit relativ analytisch und unromantisch. Für mich ist die Entwicklung von Eiweißen aus einer, wenn wir den Faktor Zeit eliminieren, sicherlich unendlich häufig aufgetretenen, glücklichen Verkettung von Umständen ein Ergebnis physikalischer und chemischer Logik. Die sich daraus bildenden Enzyme und Bakterien taten dann ihr übriges über Jahrmilliarden hinweg. Über die Frage nach dem Ursprung muss sich der Mensch ein Unverständnis eingestehen: Es muss eine Unendlichkeit existieren. Denn selbst wenn vor einem Geschehnis, ein anderes bestanden haben soll, so muss davor auch ein Ursprung vorhanden gewesen sein und so weiter…

Was nach dem Tod kommt kann ich selbstverständlich nicht sagen, aber wenn ich mir die Komplexität des menschlichen Gehirns, aus Abermilliarden synaptischer Verbindungen, getrieben von Elektronenströmen ansehe, die in ihrer gewaltigen Größe das Ego einer Seele erzeugen, so ist es dennoch leider so, dass in dem Moment, indem die Ströme zu fließen aufhören alles andere mit erlischt. Die Milliarden Jahre nach dem Ableben ziehen in eben derselben Geschwindigkeit vorbei, wie sie es vor der Geburt taten.

Was einzig bleibt ist die Ehrfurcht vor dem, was Glaube bewegen kann. Es ist die unermüdliche Hilfe und Aufopferung gläubiger Menschen, die vielen Notleidenden halfen und noch immer helfen – auch wenn sie dies in letzter Instanz nur um ihretwillen tun, nämlich in einen göttlichen Himmel aufsteigen zu dürfen.

Profil
 
 
Geschrieben: 30 Januar 2010 09:08 PM   [ Ignorieren ]   [ # 1 ]
Newbie
Total Beiträge  29
Beigetreten  2009-08-04

hä? ^^

Profil
 
 
Geschrieben: 30 Januar 2010 09:21 PM   [ Ignorieren ]   [ # 2 ]
Jr. Member
Total Beiträge  94
Beigetreten  2009-08-02

Wenn ich ehrlich bin…. ich bin zu faul úm alles zu lesen.

Profil
 
 
Geschrieben: 30 Januar 2010 09:58 PM   [ Ignorieren ]   [ # 3 ]
Jr. Freak
Total Beiträge  3061
Beigetreten  2009-06-02

Ich habs mir inzwischen zum dritten mal durchgelesen…
WOW!!!
Da ich ziemlich ähnlich denke, kann ich dem noch kaum etwas hinzufügen… aber es so gut in Worte zu fassen RESPEKT!!!

 Signatur 

ReTTeT eUCH SeLBST!!!

Profil
 
 
Geschrieben: 31 Januar 2010 12:14 AM   [ Ignorieren ]   [ # 4 ]
Newbie
Total Beiträge  13
Beigetreten  2009-02-25

Wir brauchen definitiv einen Dankebutton!

Sehr schön gesagt, Lupus

Profil
 
 
Geschrieben: 31 Januar 2010 12:14 AM   [ Ignorieren ]   [ # 5 ]
Newbie
Total Beiträge  1
Beigetreten  2009-09-14

der tod ist das ende der existenz. kein körper—> kein gehirn—> kein bewusstsein—> keine matrielle und immatrielle existenz—> nichts. was ist eine befruchtete eizelle? etwas körperliches, dass kein bewusstsein hat. und was ist eine tote befruchtete eizelle? etwas, das nicht matriell ist und kein bewusstsein hat—> nichts! und was ist der menschliche tod? der menschliche tod ist das ende der matriellen und immatriellen existenz.

die schöpfungslehre ist ein widerspruch an sich.

evolution vs. schöpfungslehre: http://i48.tinypic.com/5bfpu.jpg

Profil
 
 
Geschrieben: 31 Januar 2010 02:14 AM   [ Ignorieren ]   [ # 6 ]
Newbie
Total Beiträge  12
Beigetreten  2009-07-01

Bin da etwas anderer Meinung.

Ich als Informatiker hab mich einiges mit künstlicher Intelligenz beschäftigt. Dabei komme ich aber immer auf ein bestimmtes Problem.
Ich habe einmal gelesen, dass wenn wir in der Lage sind, alle Zusammenhänge der Nervenzellen zu verstehen und deren Determinismus nachzubilden, dann ließe sich ein Abbild des Gehirns simulieren. Die perfekte KI.

Ein Computerprogramm ist kausal. Auch wenn die eine oder andere Hollywood Produktion anderes vormacht grin
Keine “eigenwillige” Entscheidung, kein gefühlsausbrauch… Eingangsbedingungen nach einem vorgegebenen Algorithmus verarbeiten. Dass ist alles was Ein Computer kann.
Wenn also unser Gehirn abbildbar ist und wir nur durch unser Hirn bestimmt werden, dann heißt das im Umkehrschluss, dass der Mensch 100% deterministisch funktioniert.
Diese Vorstellung gefällt mir zwar nicht, ist aber natürlich kein Beweis, dass es nicht so ist.

Womit ich aber jetzt ein Problem habe sind z.B. Gefühle.
In der Informatik gibt es den sogenannten Turing-Test. Er zielt im Prinzip darauf ab, dass ein Programm als Intelligent angesehen werden kann, wenn es einem Gesprächspartner nicht gelingt dass Programm als ein solches zu identifizieren.

Eine Prozedur, die dazu geschrieben ist die Mimik eines künstlichen Gesichtes so zu steuern, dass es dem menschlichen Betrachter traurig erscheint ist nicht traurig. Es sieht nur traurig aus! Die Prozedur hat keine Gefühle an sich.
Wie komplex muss der Algorithmus sein, dass er fühlen kann? Der Algorithmus der das Abbild des oben besprochen Gehirns ist vielleicht?

Ich halte das aber für eine nicht quantitative sondern qualitative Frage!
Ein Computer lässt sich theoretisch auch auf mechanischem Wege betreiben. Nicht “Strom” oder “Nichtstrom” als 1 und 0 sondern z.B. Drehung und Nichtdrehung einer Achse.
Mechanische Getriebe die die Drehung zweier Achsen auf eine umsetzten als logische Gatter usw.

Wie viele Zahnräder braucht es, dass das Gesamtwerk Fühlt, ein Bewusstsein hat?
Nein, ich bin absolut nicht religiös, und ja ich versuche auch so weit mir möglich analytisch vorzugehen. Aber Leben als Eiweiß, getrieben durch elektrochemische Reaktionen zu sehen ist in meinen Augen zu Wenig.

Profil
 
 
Geschrieben: 31 Januar 2010 12:14 PM   [ Ignorieren ]   [ # 7 ]
Newbie
Total Beiträge  7
Beigetreten  2010-01-30

Meiner Meinung nach ist der Mensch unglaublich vielseitig und derartig komplex das man ihn selbst in noch so vielen Wörtern nicht beschreiben kann.
Vielleicht ist es möglich den Menschen in Aspekten zu betrachten die seine Funktionsweisen beschreiben, aber da geht für mich persönlich dieser unglaubliche Gedanke verloren, wie das alles entstanden sein kann.

Doch wenn ich an den Menschen denke, dann immer mit diesem Zitat:
“VERNUNFT IST SELTEN UND INTELLIGENZ IST STEHTS BEI WENIGEN ZU SUCHEN!”

Tja, ich bin wohl einfach zu pessimistisch.

(:

Bild-Anhänge
Homers Hirn 320x240.jpg
Profil
 
 
Geschrieben: 31 Januar 2010 01:53 PM   [ Ignorieren ]   [ # 8 ]
Jr. Pro
Total Beiträge  695
Beigetreten  2010-01-09

tl,dr wink

nein ich werds später lesen nur hab ich atm leider keine Zeit aber der Titel klingt ja schon mal vielversprechend

Eigentlich wollt ich ja nur sagen dass ich nachdem ich die Überschrieft gelesen hab in den Thread gehn wollte um BLASSSSSSSPHEMIIIIIIIIIIIIIEEE zu schreiben, aber dann hab ich weitergelesen :(

 Signatur 

Everybody’s speaking using words they can’t define

Profil
 
 
Geschrieben: 31 Januar 2010 04:11 PM   [ Ignorieren ]   [ # 9 ]
Newbie
Total Beiträge  13
Beigetreten  2009-06-22

Religion ist bei mir so eine Sache und als allererstes muss ich ein
Problem in den Raum schmeißen:

  Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht:
  Dann ist Gott schwach, was auf ihn nicht zutrifft,
  Oder er kann es und will es nicht:
  Dann ist Gott missgünstig, was ihm fremd ist,
  Oder er will es nicht und kann es nicht:
  Dann ist er schwach und missgünstig zugleich, also nicht Gott,
  Oder er will es und kann es, was allein für Gott ziemt:
  Woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht hinweg?

Die Frage bleibt: wie kann (ein) Gott Böses in der Welt zulassen?

Dieses Problem der Unvereinbarkeit zwischen der Allmächtigkeit Gottes und den
Übeln der Welt wird schon seit der Antike diskutiert. Unter anderem wird das Böse
als ein Mangel an Gutem erklärt. Nach Leibniz gibt es eine unendliche Anzahl von Welten, von denen Gott nur eine erschaffen hat.
Und zwar die vollkommenste, “in der das Übel den kleinsten Raum hat”.
(Wiki—>Theodizee)

Ich persönlich habe den Glauben an einen Gott verloren bzw. habe ihn nie gehabt.
Und doch glaube ich an ein Leben nach dem Tod, obwohl ich ein sehr wissenschaftlicher Mensch bin. Wenn es denn kein Leben nach dem Tod gäbe, wäre an und für sich für mich das Leben im Diesseits ohne Sinn. Eigentlich wollte ich mich davor hüten, das große Thema Sinn des Lebens anzuschneiden.
So oder so läuft alles darauf hinaus, dass das Leben an sich nur durch eine Kette von Zufällen entstanden ist.
Da können die Anhänger des Intelligent Design predigen, bis sie schwarz werden.

Ich glaube an das, was ich sehe. Wenn ich nachts in den Himmel sehe, dann weiß ich, dass das ganze Universum und alles was darin herumfliegt, einfach so entstanden ist. Da steckt kein Marionettenspieler hinter, der die Fäden zieht. Ich spreche als ein Wesen mit freiem Willen; mein Gehirn beinhaltet keine kleinen Männchen, die Hebelchen umlegen. Da oben im Kopf steckt eine Maschine, die mit Neuralverbindungen arbeitet. Nichts anderes ist das.
Der Körper ist die Hardware und das Gehirn liefert die Software, um die Reize der großen weiten Welt zu verarbeiten. Damit ist das Gerüst für das kurze Leben der Menschen geschaffen.
Wir laufen über die Welt, finden einen Partner, ficken, zeugen Kinder, diese werden älter, ficken wieder, gebären Kinder, und so weiter und so weiter…das Wunder des Lebens. Juhu!

Profil
 
 
Geschrieben: 31 Januar 2010 07:28 PM   [ Ignorieren ]   [ # 10 ]
Sr. Nerd
Total Beiträge  2684
Beigetreten  2009-07-30
Lupusductus - 30 Januar 2010 06:22 PM

Was einzig bleibt ist die Ehrfurcht vor dem, was Glaube bewegen kann. Es ist die unermüdliche Hilfe und Aufopferung gläubiger Menschen, die vielen Notleidenden halfen und noch immer helfen – auch wenn sie dies in letzter Instanz nur um ihretwillen tun, nämlich in einen göttlichen Himmel aufsteigen zu dürfen.

Irgendwas stört mich an dieser Aussage. Ahhh.. ich hab es.
Nicht jeder Mensch hilft dem anderen nur, damit er in den Himmel kommt.
Wie wäre es mit Mitleid? Jah, Mitleid bewegt viele Menschen dazu etwas gutes zutun, obwohl Mitleid so einen faden Beigeschmack hat.

Ich bin kein gläubiger Mensch. Ein hoffnungsvoller auch nicht.

 Signatur 

Mein Puppenwahnsinn! Verrückte alte Puppenlady.

Profil
 
 
Geschrieben: 31 Januar 2010 08:35 PM   [ Ignorieren ]   [ # 11 ]
Newbie
Total Beiträge  12
Beigetreten  2009-07-01

Da oben im Kopf steckt eine Maschine, die mit Neuralverbindungen arbeitet. Nichts anderes ist das.
Der Körper ist die Hardware und das Gehirn liefert die Software, um die Reize der großen weiten Welt zu verarbeiten.

Wiso sich auf das reduzieren?

Profil
 
 
Geschrieben: 31 Januar 2010 08:51 PM   [ Ignorieren ]   [ # 12 ]
Newbie
Total Beiträge  13
Beigetreten  2009-06-22

Weil alles andere unweigerlich in Spekulation ausartet.

Profil
 
 
Geschrieben: 31 Januar 2010 09:42 PM   [ Ignorieren ]   [ # 13 ]
Jr. Member
Total Beiträge  75
Beigetreten  2010-01-31

Nun das jemand “glaubt” oder “nicht glaubt” ist sein Ding. Natürlich ist es des Menschen ewigstes interesse alles erklären zu wollen. Beinahe zu müssen. und wenn einem Argumente Ausgehen erfindet man etwas. irgendwelche Fabelwesen, Gottheiten o.Ä. bis dann irgendwann die Wissenschaft eine “echte” Erklärung dafür hat. Das z.B. aberwinzigste von Kleinstteilen irgendwo am A*** der Welt zusammenprallen und dadruch irgendetwas entsteht von ungeheurer Kraft. Es stört mich überhaupt nicht wenn jemand meint “Dies habe Gott gemacht etc.” Es ist okay. Was mich eher daran stört ist das aufgrund von zwiespälten in den verschiedenen religionen Konflikte entstehen.

Es wird quasi aufgrund eines hrinfurzes oder buches oder sonstetwas Menschen getötet und kriege geführt nur weil es “so geschrieben steht”. Tja wenn man denkt das der Bestseller hierzulande “Bibel” mal ein paar hundert Jahre NACHDEM jahre 0 geschrieben wurde. und im Mittelalter jeder König, Kaiser, Graf und sonstiger Mensch wo irgendwen unterjochen wollte eben dieses Buch genommen und zu seinem zwecke interpretiert hat. Und man in der heutigen zeit IMMERNOCh auf diesen Mist baut. Naja ich weiß nicht. Wie gesagt es ist mir egal was andere Denken oder Glauben. Aber wenn jemand sich darauf stützen will und es als begründung nimmt jemand anderem Schaden zuzufügen dann bezweifel ich das dieser Mensch “noch einen gesunden Menschenverstand” hat.

Profil
 
 
Geschrieben: 31 Januar 2010 10:17 PM   [ Ignorieren ]   [ # 14 ]
Newbie
Total Beiträge  12
Beigetreten  2009-07-01

Weil alles andere unweigerlich in Spekulation ausartet.

Man muss ja nicht sofort religiöse Gottheiten schaffen. Aber ich denke wir sind doch mehr als nur Maschinen. Hab das in meinem vorigen Beitrag auch versucht zu erläutern.

Es wird quasi aufgrund eines hrinfurzes oder buches oder sonstetwas Menschen getötet und kriege geführt nur weil es “so geschrieben steht”.

Ich weiß nicht ob wegen der Religion Kriege geführt werden… Ich denke dass in den meisten fällen das nur ein Vorwand für das gläubige/dumme Volk ist.

Profil
 
 
Geschrieben: 31 Januar 2010 11:24 PM   [ Ignorieren ]   [ # 15 ]
Newbie
Total Beiträge  7
Beigetreten  2009-08-18

also ich finds einerseits ein bisschen eingeschränkt, wenn man die, na sagen wir mal, spirituellen überlegungen völlig außer acht lässt und sich nur auf eiweißverbindungen und elektrochemische vorgänge reduziert. die philosophie war immer teil und triebfeder vieler wissenschaftsrichtungen von physik bis robotik, theologische ansätze nicht ausgeschlossen. abgesehen davon hat noch kein fortschritt die existenz einer höheren macht widerlegt, so könnten alle unsere erkenntnisse auch nur die bausteine gottes beschreiben. Lupusductus hat es “unendlich häufig aufgetretenen, glücklichen Verkettung von Umständen” genannt. bedingungslos an den zufall zu glauben ist wohl ebenso vermessen, wie von der existenz eines schöpfers überzeugt zu sein.
und da sind wir schon beim andererseits. genauso gibt es keinen beweis dafür, dass wir alle produkte einer bewussten schöpfung sind. da kann man mich mit büchern, welche von menschen für menschen geschrieben wurden, sicherlich nicht überzeugen. deren erfolg halte ich ebenfalls durch die vorzügliche brauchbarkeit, um menschen zu lenken, begründet.

prinzipiell soll jeder seinen weg finden, da halte ich es ganz taoistisch. fertig macht mit lediglich fanatischer extremismus jedweder richtung, egal ob atheistischer genozid, kreuzzüge oder selbstmordattentäter.

hier halte ich es wie bertrand russell, der meinte “I would never die for my beliefs, because I might be wrong.”. man muss ja nicht gleich für seinen glauben sterben wollen, aber ich denke man versteht worum’s geht…

naja, man müsste noch viel weiter ausholen und es ist immer ein wenig müßig sich darüber auszulassen, wenn man keiner “seite” angehört. aber ich bin halt anhänger von: “ich weiß, dass ich nichts weiß”! wink

Profil
 
 
   
 
1 von 2
1
     KAFFEE ››
Bildschirmarbeiter - lustige Bilder, lustige Videos, Ebay-Auktion, Flashgames Bildschirmarbeiter - lustige Bilder, lustige Videos, Ebay-Auktion, Flashgames