Ein 15-Jähriger wollte, dass seine Bewerbung bei der Polizei in die richtigen Hände kommt. Deshalb ließ er sich die Anschrift buchstabieren. Und genauso schrieb er es auf das Kuvert.
Den ganzen DIN-A-4-Umschlag füllte der merkwürdige Straßenname aus. Wie um Himmels Willen kommt man auf die Idee, eine Straße so zu benennen? Die Essener Post stand vor einem Rätsel. Nirgends war die Straße verzeichnet.
Doch die Postmitarbeiter meisterten die Herausforderung: Der Brief erreichte seinen richtigen Adressaten - das Polizeipräsidium in der Büscherstraße 2.
Dort löste sich auch das Rätsel, wie dieser lange, geheimnisvolle Straßennamen zu Stande kommen konnte. Ein 15-jähriger Essener Gesamtschüler wollte sich für ein Praktikum bei der Polizei bewerben. Telefonisch hatte er sich beim Polizeipräsidium nach der Anschrift erkundigt.
Der 15-Jährige bat den Polizisten, den Straßennamen zu buchstabieren, da er jeglichen Fehler vermeiden wollte. Auch der Polizist wollte keine Missverständnisse aufkommen lassen und erläuterte den Straßennamen mit Hilfe des Buchstabier-Alphabetes: Also Bertha, Übel, Siegfried, Cäsar, Heinrich, Emil und Richard.
Wir wollen die Qualität der Nutzerdiskussionen stärker moderieren.
Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass wir die Kommentare ab 19 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages einfrieren.
In dieser Zeit können keine Kommentare geschrieben werden.
Dieser "Freeze" gilt auch für Wochenenden (Freitag 19 Uhr bis Montag 8 Uhr) und für Feiertage.
Internetsucht
Online-Junkies haben sich aus dem realen Leben verabschiedet und existieren nur noch im Internet. In der Realität jenseits von Chaträumen, Spielen, Cybersex oder Schnäppchenjagd drohen Isolation, Depressionen und Entzugserscheinungen. Als süchtig gilt, wer sich privat mehr als 35 Stunden pro Woche im Internet bewegt.
mehr...